Wave-Gotik-Treffen 2002

Das 11. WGT - für mich das 1.

4. Tag

Die Sonne scheint heute wieder, kein Regen in Sicht. Also fahren wir zunächst mal zum "Heidnischen Dorf", das zwar ganz nett ist, aber mir ist es zu sehr ein Warenlager ;-) Waren denn die meisten Heiden Kaufleute?

Noch während wir eine Cola trinken beginnen Daddys Long Legs in der Halle zu spielen.
Die Musik zieht uns dann unwiderstehlich in ihren Bann. Für mich persönlich die beste Nachwuchsband. Es gibt sie zwar bereits seit 1993, aber wir hatten vorher noch nichts von ihnen gehört...
Cross-Folk schreibt die Cellesche Zeitung, für mich ist es einfach Musik, die ich gerne wieder hören möchte.

Dann tritt Schock auf, eine Gruppe, ohne bleibenden Eindruck,

aber das sagt ja auch nicht negatives aus.
Die Texte erinnerten mich ein wenig an Sanguis et Cinis.

Da wir zwischendurch mal wieder draußen die frische Luft genießen waren kamen wir leider erst etwas zu spät zu Finesterra.
So dass ich kein Bild von der Trommlerin habe, aber als Sängerin ist sie dann doch zu sehen.

Hier wurde wahrlich alles geboten, vom Gaukler über Musik bis hin zum Feuerspieler, der das Feuer wirbelte und nicht nur mit Bällen sondern auch mit Worten zu jonglieren verstand.


Und dann die Merlons, eine Gruppe aus meiner Wohnheimat Franken.
Schöner harter Rock, mit mittelalterlichen Instrumenten vorgetragen.

Ein Frontmann der uns hören ließ was er so drauf hat. Nicht nur, dass er ganz verschiedene Instrumente zu spielen verstand, sondern auch seine Show war sehenswert.

Mila Mar gefiel mir dann schon bedeutend weniger. Ihr Outfit hätte sich in der Schlagerparade besser gemacht, als hier auf dem WGT, und ihre Lieder erinnerten mich zu sehr an jüdische Volksweisen, die ein wenig verrockt wurden. Nein, ich habe mit Sicherheit nichts gegen jüdische Volksweisen, diese dann aber wie eigene Produktionen anzupreisen stößt bei mir auf Ablehnung.

Wir hatten die gesamte Zeit das Glück ganz vorne zu stehen, nun bei Schandmaul
wurde es allerdings recht eng, so dass ich mich bereits jetzt weiter nach hinten verdrückte. Aber das "Duell" Geigerin gegen Gitarist habe auch ich noch aus aller nächster Nähe mitbekommen. Was da an Können gezeigt wurde war schon grandios. Auch sonst war die musikalische Vorstellung sehr gut, nur meinen ungeübten Ohren wurden langsam die ungewohnten Instrumentenklänge zuviel.


Aber da musste ich nun mal durch, denn In Extremo wollte ich mir doch auch nicht entgehen lassen. Bei dieser Gruppe fiel mir nun die Entscheidung für nur wenige Bilder so schwer, dass ich alle 8 ausgewählten zeigen möchte, die gibt's jetzt auf einer extra Seite, mit der Möglichkeit sie sich in Groß anzusehen.

Von der Gruppe Subway to Sally gibt es dafür hier zwei ganz besondere Bilder zu sehen *gg*,
so sieht es aus, wenn man von ganz hinten fotografiert, und die Halle dabei noch voller Rauch ist. Die Schwaden waren nun mittlerweile so dick, dass es wirklich nicht mehr schön war. Solange wir auf dem Boden saßen ging es noch, aber im Stehen wurde es dann lästig. Somit verabschiedeten wir uns für dieses Jahr vom WGT, sahen uns aber am Dienstag noch ein wenig in Leipzig um.


Noch mehr???
Nun das dauert noch ein Weilchen, schließlich gut Ding will Weile haben, und draussen scheint die Sonne


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